Vorwort

 

Manch einer fragt sich "Was hat denn die Farbe des Pferdes mit Augenkrankheiten zu tun?".

Die Antwort ist ganz einfach, es handelt sich hierbei um eine Erbkranheit, also eine Erkrankung die auf Grund der Weitergabe eines bestimmtes Genes vererbt wird und beim Träger mehr oder weniger oder auch gar nicht in Erscheinung tritt. Dies gibt es sogar sehr oft! Und das auch in Verbindung mit Pferdefarben.

 

  • Zum einen gibt es die Frame Overos, reinerbige Frames sind nicht lebensfähig und sterben innerhalb von 24 Stunden an Darmversagen,
  • Dann gibt es noch die Splashed White Overos, homozygot sind diese, sofern sie eine Helmscheckung tragen, oft taub,
  • Desweiteren gibt es die Nachtblindheit bei reinerbigen Appaloosas.
  • Und nicht zu vergessen unsere Schimmel, diese tragen sehr oft Melanome.

 

Das heißt jetzt nicht, dass solch eine Erbkrankheit gleich tötlich verlaufen muss. Teils sind diese gar nicht lebensgefährdend, eher einschränkend in der Lebensqualität. Es kann aber auch böse enden. Zudem werden Krankheiten, die man nicht sehen kann gerne heruntergespielt. Gehen Sie einmal in sich... das Auge des Pferdes sieht gut aus... also was solls? Ändern Sie nun Ihre Perspektive... stellen Sie sich vor bei Ihnen wird Krebs festgestellt, die Melanome im Körper kann man auch nicht sehen, würden Sie dann sagen "Was solls!"?

 

Hierfür sind wir alle, alle heißt für mich: Züchter, Pferdefreunde, Reiter, Richter, Zuchtleiter, Forscher, usw., verantwortlich - für das Wohl unserer Pferde! Es sollte IMMER unser oberstes Streben sein ein gesundes Pferd zu züchten, um dessen Lebensqualität hoch zu halten.

 

Ein Test, eine Richtlinie, ein anderer eingeschlagener Weg... auch ein einzelnes Wort kann nicht nur einem Tier helfen sondern der ganzen Rasse bzw. in diesem Fall einem ganzen Farbträgerkollegium auf der ganzen Welt. Meiner Meinung nach gehört jedes Silver-Pferd/Pony vor der Zuchteintragung ophtalmologisch untersucht und erst dann wird endgültig über die Zuchteignung entschieden.

 

In diesem Sinne, hoffe ich, Ihnen als Reiter und auch Ihnen als Züchter oder auch nur Ihnen als Pferdefreund, mit diesen Seiten etwas die Augen zu öffnen. Hier soll keiner gebrandmarkt werden, ebensowenig an den Pranger gestellt. Einer muss anfangen. Den Weg hierfür hat Dr. Ramsey bereits vor Jahren mit seiner groß angelegten Forschungsarbeit an Rocky Mountain Horses bereitet, auch andere Studien gibt es bereits. Es ist an der Zeit an der Zeit zu drehen und zu handeln.

 

Bitte unterstützen auch Sie die Unterschriftenaktion zur Verbesserung der Lebensqualität der Silver Dapples, hier, in den deutschen Zuchtverbänden.

 

Unser aller Motto sollte sein: "Nur ein gesundes Tier ist ein glückliches Tier"

 

Vielen Dank!

 

Marleen Binder

equiderzwergenwuchs@web.de

 

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